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Inhalte:

Kennen Sie die Bedeutung einer richtigen Mannschaftsaufstellung, etwa beim Fußball? Nur wenn das Team sich gegenseitig unterstützt und die Spieler auf der richtigen Position eingesetzt werden, kommen sie gemeinsam zum Erfolg. „Gut aufgestellt“ sind heute Führungskräfte, die gekonntes Beziehungsmanagement betreiben sowie die Empfindungen Ihrer Mitarbeiter/-innen wahrnehmen und wertschätzen. Doch diese zwischenmenschlichen Systeme, die wir als Teams oder Abteilungen kennen, unterliegen bestimmten Gesetzen. Von der Beachtung oder Missachtung dieser Gesetze hängt der Erfolg im Team maßgeblich ab.

Fusionieren z.B. zwei Abteilungen und zeigt sich in der Aufstellung, dass alle Mitglieder in unterschiedliche Richtungen schauen, so ist zu vermuten, dass der Kontakt in der neuen Abteilung nicht gut ausgeprägt ist. Mit Hilfe von Aufstellungen können in kurzer Zeit mittels dieser kreativen Methode relevante Informationen und Hinweise über zentrale Aspekte in Teams und Organisationen (z.B. Unternehmen) gewonnen werden.

Methoden:

Mit der systemischen Aufstellungsmethode steht ein kreatives Werkzeug zu Verfügung, das komplexe Zusammenhänge und Wechselwirkungen auf einfache Weise abbilden kann. In Netzwerken und auch in überschaubaren Teams hilft sie, persönliche und strukturelle Verwickelungen zu entwirren und eigene Ressourcen zu erkennen. Die Stellvertreter in den Aufstellungen von Arbeitssystemen repräsentieren erstaunlich realitätsnah strukturelle Störungen und Beziehungskonflikte in Teams und in Organisationen. Sie geben dabei konkrete Hinweise auf das Führungsverhalten und auf Folgen früherer Ereignisse. Zudem lassen sich mit dieser Methode geplante Maßnahmen antizipieren und testen (Team- oder Organisationsentwicklung).

Zielgruppen:

Führungskräfte aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales, Personen mit Führungsaufgaben (4–10 Teilnehmende).  

Ihr Nutzen/Lernziele:

Team- und Organisationsaufstellungen können zu folgenden Themen angewandt werden:

– Sichtbar-werden-lassen und Analyse vorhandener Strukturen (z.B. ungenaue Abgrenzungen von Arbeitsbereichen, unklare Rollen in Teams, wenig gelingende Kommunikation und Koordination)

– Vorbereitung und Begleitung von Maßnahmen (z. B. Zielfindungsprozesse, Planungsphasen, Umstrukturierungsprozesse)

– Überprüfung des Führungsverhaltens

– Klärungen und mögliche Lösungen in Familienunternehmen (z.B. Verdeutlichung der Beziehungen, Nachfolgeregelungen)

– Unternehmenskultur und Arbeitsklima (z.B. (De-)Motivationen).

Zeitrahmen:
0,5–1,5 Tage, 4–12 Std. oder nach Vereinbarung.   

Seminarbeschreibung für Entscheider